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Hilft Kaffee beim Abnehmen?

Hallo und Guten Tag! 

Haben Sie auch schon öfters gehört, dass Kaffee beim Abnehmen helfen soll und ominöse Artikel im Internet zu dem Thema gefunden? So quasi, weil Kaffee allein – ohne Milch, Zucker, Honig, und Co. - kaum Kalorien besitzt, aber dafür Energie verleiht, was sich auf die Motivation zum Sport betreiben positiv auswirkt. Außerdem sollen, die Bitterstoffe den Appetit hemmen. Vielleicht ist an der Theorie, dass Kaffee den Gewichtsverlust ankurbeln soll, aber tatsächlich etwas handfesteres dran!


Laut einer Studie1, deren Artikel „Caffeine exposure induces browning features in adipose tissue in vitro and in vivo“ am 24. Juni 2019 herausgegeben wurde und auf der Website www.nature.com einsehbar ist, können Bezüge zwischen Koffein-Konsum und BAT-Funktion hergestellt werden.

Die Wichtigkeit von BAT hier kurz erklärt: BAT= brown adipose tissue. Zu Deutsch: braunes Fettgewebe. BAT erzeugt im Vergleich zu „normalem“ Fettgewebe schnell Hitze und verstoffwechselt Lipide (Fett) und Glukose (Zucker) schneller. Dies geschieht mit der Hilfe eines bestimmten Proteins, das im Artikel UCP1 (uncoupling protein, sozusagen „Entkoppelndes Protein“) genannt wird und sich in der mitochondrialen Membran befindet. Menschliches BAT findet sich allerdings vor allem bei Kindern, mit dem Älterwerden wird es immer weniger und die weißen Adipozyten (Fettzellen) nehmen prozentuell zu.

Die Studie wollte untersuchen, ob Koffein die BAT-Funktion stimulieren kann. Daher verwendeten sie ein Stammzellenmodell, um zu bestimmen ob Kaffee die Funktion der Mitochondrien und die Fettbehandlung verändert.

Dafür führten sie in vitro Untersuchungen und in vivo Untersuchungen durch. Ich erläutere die beiden Vorgehensweisen kurz:

In vitro: verwendet man Stammzellen von Mäusen und Menschen (aus Knochenmark gewonnen), die man auf verschiedene Mengen von Koffein testet, einfärbt und auf ihre genaue Färbung hin begutachtet. Die Zellen werden gesäubert, in einer Lösung fixiert und nach spezieller Behandlung geschnitten und über ein TEM (Transmissionselektronenmikroskop) untersucht.

Man erstellt eine Wärmekarte und eine Hauptkomponentenanalyse, um die Gesamtveränderungen der Adipozyten durch Koffein feststellen zu können. Dann wurden die Sauerstoffverbrauchsrate (Indikator für mitochondriale Atmung) und die extrazelluläre Versauerungsrate (Indikator für Glykolyse) gemessen. Auch die Koppelungseffizienz – ein Indikator für den Anteil der Atmungseffizienz, der zur Herstellung von ATP (quasi Energie) verwendet wird - wurde gemessen.

In vivo: Neun gesunde 26-jährige (fünf Frauen, 4 Männer) mit einem BMI von 23, in lockerem Standardgewand, das die superklavikulare Region freilässt, werden morgens (in den letzten neun Stunden zuvor: keine extremen sportlichen Aktivitäten, kein Koffein, keine Drogen/Alkohol; in den letzten zwei Stunden zuvor: keine Nahrungsaufnahme) in einem konstant 22°C warmen Raum begutachtet. Thermisch reflektierende Hautmarker wurden auf bestimmte Körperstellen gesetzt. Nach einer Aufzeichnung der Grundtemperatur (sie blieben für eine halbe Stunde in dem Raum, um sich an das Klima zu gewöhnen) tranken die Teilnehmer*Innen entweder einen Kaffee (herkömmliche Standardtasse, 22°C) oder Wasser (gleiche Menge an Wasser wie der Kaffee, 22°C). Nach 30 min wurde wieder gemessen. Bei den neun Teilnehmer*Innen wurde mittels Thermografie eine biologisch signifikante mittlere Differenz von 0.2 °C festgestellt – nach dem Kaffeetrinken, im Vergleich zum Wasserkonsum, war die Körpertemperatur in dem Bereich also viel höher.

Feststellungen, die anhand der in vivo und in vitro Untersuchungen getätigt werden können:

  • Koffeinbehandlung erhöht die UCP1 Produktion.
  • Koffeinbehandlung zeigt eine Erhöhung der beigen und braunen Gene, während der Fettbildung.
  • Kaffeetrinken erhöht die Temperatur der superklavikularen Region bei Erwachsenen.

Der hohe Temperaturanstieg soll ein Indikator für Anstieg der BAT-Aktivität nach selbst einer relativ geringen Menge an Koffein (Standardtasse Kaffee, 65 mg, bekannte Marke) sein -> diese Annahme entstand durch die Beobachtung.

Kommen Sie bei uns doch auf eine Tasse Kaffee vorbei! Zum Beispiel an unserem Grillfest, das heute ab zwölf Uhr in Gerasdorf stattfindet!

A. Steurer

 


1 Bloor, Ian; Budge, Helen; Leija, Hilda Anaid Lugo; Law, James; Morris, David E.; Sacks, Harold; Sottile, Virginie; Symonds, Michael E.; Velickovic, Ksenija; Wayne, Declan (2019.06.24): Caffeine exposure induces browning features in adipose tissue in vitro and in vivo. In: Scientific Reports. 9. Artikel, Nummer: 9104. Online im Internet unter: https://doi.org/10.1038/s41598-019-45540-1 [Stand:23.08.2019] Da sich mein gesamter Blogeintrag auf eben jenen Artikel bezieht, werde ich nicht jede wissenschaftliche Information mittels Quelle kennzeichnen: Mein Ziel ist es, den Artikel (auch für Laien) interessant und verständlich zusammenzufassen.


 

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